Zauberer Mister Sunrise
Zauberer sind zunächst mal ganz normale Menschen, sie gehen einer Passion bzw. einem Beruf nach wie jeder andere auch. Um den Beruf des Zauberers allerdings zu ergreifen, ist eine gewisse Faszination zu dieser uralten Unterhaltungskunst, die auf der Täuschung der Sinne beruht nötig. Viele Zauberer träumen schon als Kind davon andere Menschen zu verblüffen. Viele Kinder bekommen im alter zwischen 4 und 7 Jahren einen Zauberkasten geschenkt und das schon die letzten dreißig Jahre. Für viele allerdings verliert die Zauberei mit der Zeit an Faszination, das liegt sicher zum einen daran, dass man auch für kleine Tricks gut üben muss, um diese erfolgreich vorzuführen. Zum anderen liegt es nicht jedem Menschen andere Menschen zu unterhalten indem er vor eine größere Menschenmenge tritt um etwas vorzuführen und die anderen damit zum Staunen zu bringen. Viele haben dabei Hemmungen, Angst ausgelacht zu werden, ja im Prinzip übertriebenes Lampenfieber.
Manche jedoch lässt der Beruf des Zauberers nicht mehr los, dann wächst der Wunsch nach neuen Tricks, also wird der nächste Zauberkasten gekauft oder aus der Bücherei ein Zauberbuch ausgeliehen und dann fleißig weiter neue Effekte eingeübt, meist zum Leidwesen von Geschwistern, Eltern und anderen Verwandten, die sich dann immer wieder als Testzuschauer zur Verfügung stellen müssen. Später wünschen sich die jungen Zauberer dann immer zu Weihnachten und zum Geburtstag Geld statt Geschenke, um sich wieder neue Zauberrequisiten beschaffen zu können und um ihre Show weiterentwickeln zu können. Man sucht sich Vorbilder unter berühmten Zauberern, versucht Dinge nachzubauen, nachzumachen und dann auf seine eigene Show abzustimmen und dadurch zu verändern. Die Zauberei wird für den Zauberer wie zu einer positiven Sucht, mit der sich der junge Zauberer in jeder freien Minute beschäftigt. Nach und nach kommen die ersten Auftritte bei Kindergeburtstagen, später auch im Kindergarten, den man selbst mal besucht hat, beim Gemeindefest der örtlichen Kirchengemeinde. Schließlich wird man als Zauberer bekannter und die ersten Nachfragen für Familienfeiern erreichen einen. Schließlich steigt auch mit der Anzahl der Aufträge das Niveau der Vorführung und damit auch langsam die Gage, welche sofort wieder re-investiert wird, in was natürlich, in neue Zaubertricks oder anderes Bühnenequipment.
Auch die ersten kleinen Firmen und Vereinsanlässe aus der näheren Umgebung lassen nicht länger auf sich warten, da irgendjemand der begeisterten Zuschauer einen weiterempfiehlt. Und mit der Zeit reift immer mehr der Wunsch nach der Schulausbildung gegen den Willen der Eltern den Beruf des Zauberers hauptberuflich auszuüben. Also wird an einem eignen Logo, einem Prospekt und einer Internetseite gearbeitet und man überlegt sich auf welche Sparten der Zauberei man sein Repertoire noch ausweiten kann, z.B. Stand-Up-Zauberei, Table Hopping, Quick-Change, Transformation, Großillusionen u.s.w.Schließlich werden die ersten Großillusionen gebaut und gekauft, dazu gleich einen großen Transporter um das viele und zum Teil auch sehr große Equipment transportieren zu können. Ebenso nötig ist die weitere Entwicklung von ergänzenden Angeboten wie einer Tellershow, Animationen, Walk-Acts und einer Musikcomedyshow mit dem Hupomobil. Der Eintritt ins Profi-Geschäft ist nach langem Hin- und Her geschafft, jetzt heißt es sich weiter um Aufträge kümmern und immer an sich arbeiten. Manchmal frisst die Büroarbeit sehr viel Zeit, die man lieber mit der Entwicklung neuer Darbietungen oder mit dem verbessern vorhandener Showacts verbringen würde. Aber die Abwicklung von Anfragen, die Konzeption von Mailings und deren Versand, das Erstellen von Rechnungen und Verträgen ist nicht eben mal so nebenbei zu machen.
Tipp für den Norden: Christian de la Motte, der Zauberkünstler Hamburg mit Zaubershow für Ihr Event oder Ihre Familienfeier.

