Tellerjonglage beherrscht Mister Sunrise meisterhaft
Unter Tellerjonglage versteht man natürlich, wenn ein Jongleur mit Tellern jongliert, so wie er es mit Reifen, Bällen und Keulen auch tut. In den meisten Fällen meint man aber, dass man Teller auf Stangen in Rotation versetzt. Dies kann mit verankerten Stangen geschehen, das heißt die Stangen sind an ihrem unteren Ende auf einem Tisch oder Gestell befestigt, eingespannt oder einfach nur in spezielle dafür vorgesehene Löcher gesteckt. Auf dem anderen Stabende kreist dann jeweils ein Teller. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man die Stäbe statt an einem Gestell zu befestigen einfach nur in der Hand hält, dies ist die ursprünglichste Form des Tellerdrehens bzw. der Tellerjonglage, sie stammt ja ursprünglich aus China und schon sehr alt. Dort ist es heute noch üblich, dass vor allem Artistinnen akrobatische Übungen oder Tricks zeigen und dabei noch in jeder Hand bis zu vier Stangen halten, auf denen Teller tanzen.
In Europa ist die Tellerjonglage eigentlich ausschließlich eine Männerdomäne und wird hier meist als eigenständige Comedy-Jonglage-Show mit verankerten Stäben auf Gestellen gezeigt. Zwischen dem Andrehen der Teller passieren dann noch eine Menge Gags und es werden noch Balancen oder andere Jongliertricks gezeigt. Dies erhöht die Spannung und führt dazu, dass die Teller immer wieder ins Schwanken kommen und der Artist es meistens noch gerade so schafft, einzelne Teller, die schon drohen von der Stange zu kippen, wieder mit neuem Schwung zu versehen.
Mister Sunrise zeigt bei seiner Tellershow eine Tellerjonglage mit 14 echten Porzellantellern und damit ist er der einzige Artist, der alleine mit 14 Porzellantellern arbeitet. Spass und Spannung sind also zu erwarten, wenn das Publikum mitfiebert, ob er es schafft oder nicht, am Ende alle 14 Teller auf den Stangen zum rotieren zu bringen. Als krönender Abschluss erwartete das Publikum dann noch ein toller Abschlusseffekt, mit dem keiner rechnet.


